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Honig

Allgemeines und Wissenswertes zu unseren Honigen

Frühtrachthonig

Ein heller und milder Honig aus der ersten Ernte des Jahres. Der Imker bezeichnet diesen Honig als Frühtracht und in unserm Fall handelt es sich um süßen Blütenhonig aus den Frühjahrsblühern in unserer Umgebung.

Die Grundlage für unseren Frühtrachthonig bilden die Obstblüten vom Kolmberg und den Kirschen-, Zwetschgen- und Apfelbäumen in unmittelbarer Umgebung unseres Bienenstandes.

Abgerundet wird die Frühtracht durch Löwenzahnblüten, Wiesen- und Wildkräuter, sowie ein wenig Honigtau vom Ahorn. Auch die Rapsfelder der näheren Umgebung werden gerne von den Bienen angeflogen und sorgen für den cremigen Schmelz der Frühtracht.

Die Ernte der Frühtracht erfolgt bei uns Ende Mai, Anfang Juni, immer in Abhängigkeit vom Wetter und der Trachtlage. Die Bienen haben zu der Zeit die Honigräume in den Beuten vollständig eingetragen und die vollen Waben mit mit einer dünnen Wachsschicht versiegelt. Dies ist für uns ein Zeichen, dass der Honig soweit ist geschleudert zu werden.

Da der Frühtrachthonig aufgrund seines hohem Glukoseanteils recht schnell kristallisiert, rühren wir unseren Honig bis er seine bekannt zartcremige Konsistenz hat.

Spättrachthonig

‘Spättracht’ ist in der Imkerei ein Sammelbegriff für den Honig der letzten Schleuderung, also der letzten Ernte des Jahres.

Im Spättracht- oder auch Sommerhonig, ist der Blütennektar und Honigtau, aller im Flugkreis unserer Bienen erreichbaren Blüten und Blätter. Alles von der letzten Schleuderung der Frühtracht Ende Mai, bis jetzt, Trachtende, Ende Juli, Anfang August.

In der Spättracht ist bei uns hauptsächlich Himbeere und Brombeere, die Linde und all die verschiedenen blühenden Blumen in den Gärten sowie am Weges- und Waldrand oder der Blühstreifen. In manchen Jahren kommt dazu noch Blatthonig von der Linde und vom Ahorn.

Die Spättracht ist deutlich kräftiger im Geschmack und in der Farbe und bietet je nach Trachtlage eine unglaubliche Vielfalt an Aromen.

Der Spättrachthonig kristallisiert deutlich langsamer als der Frühtrachthonig, daher bieten wir unseren Sommerhonig in der Regel ungerührt an, da er von sich aus lange klar und flüssig bleibt.

Honigaufbereitung

Unseren Honig gewinnen wir ausschließlich aus unbebrüteten Waben. Direkt nach dem Schleudern werden die unverdaulichen Bestandteile, wie z.B. Wachsreste ausgesiebt und abgeschäumt. Um eine feincremige Konsistenz zu erreichen, rühren wir unseren Frühtrachthonig während der Kristallisation um so einen feincremigen, zartschmelzenden und gut streichfähigen Honig zu erhalten.

Unsere Kunden schätzen den Geschmack, die Konsistenz und den Schmelz unserer Honige.

Tipp: Falls ihr Honig fest geworden ist, Sie aber flüssigen Honig schätzen, dann erwärmen Sie das Glas ein wenig im Wasserbad auf ca. 38 -40° C und der Honig wird wieder flüssig. Bitte beachten Sie aber, dass der Honig keinesfalls auf über 40°C erhitzt werden sollte, da sonst seine wertvollen Inhaltsstoffe verloren gehen.